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Canada: ein sehr bedeutender Markt für europäische Waren Canadian Pacific Railway Company. Industrial Department 1930

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 CANADA
Ein sehr bedeutender Markt
fur europdisdie War en
CANADIAN
PACIFIC
INDUSTRIAL
DEPARTMENT
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HERAUSGEGEBEN
von der- Industrie-Abteilung der
CANADIAN PACIFIC RAILWAY COMPANY  Passagierdampfer ,.Empress of Britain" — 42 500 tons.
Vorwort.
In weiser Voraussicht der industriellen Entwicklung Canadas hat die
Canadian Pacific Railway vor einigen Jahren ihre „Industrie-Abteilung"
ins Leben gerufen, und der Zweck dieses Buchleins, welches von der
,,Industrie-Abteilung" herausgegeben wurde, ist, auf die enormen und
vielseitigen Absatzmoglichkeiten von Waren in Kanada hinzuweisen,
auf die Kaufweise und die Bediirfnisse des kanadischen Volkes. Gleich-
zeitig will es zeigen, wie sich die Fabrikanten und Exporteure die zahl-
reichen und mannigfaltigen Hilfsmittel der „Industrie-Abteilung" zur
VergroBerung ihres Absatzes in dem bliihendsten aller britischen Dominions dienstbar machen konnen.
Obgleich die fachmannischen Dienste der „Industrie-Abteilung64
bereitwilligst und kostenlos alien angeboten werden, die ihre Hilfe in
Anspruch nehmen mochten bei Errichtung einer Zweigniederlassung, einer Warenverteilungsstelle oder eigener Geschaftshauser, oder auch
bei der Auswahl kanadischer Vertreter, so ist der Zweck der „Industrie-
Abteilung" doch nicht allein ein rein philanthropischer. Dadurch, da6
sie die Griindung neuer Industrien in Kanada unterstiitzt und die Hand
dazu bietet, daB sich die Wareneinfuhr nach Kanada hebt, muB die
Gesellschaft selbstverstandlich auch ihre Vorteile ziehen aus den immer
mehr anwachsenden Warentransporten, sowohl zu Wasser, als auch zu
Lande.
Dadurch, daB die Eisenbahnlinien der Canadian Pacific fast iiber alle
bewohnten Gegenden Kanadas verteilt sind, und andererseits ihre erst-
klassige Flotte an modernen Passagier- und schnellen Frachtdampfern
eine dauernde und regelmaBige Verbindung zwischen den Haupthafen
Nordeuropas und Kanada aufrecht erhalt, werden die gegebenen In-
formationen stets peinlich genau, aktuell und ohne Vorurteil sein.
In engster Fuhlungnahme mit der „Aufbau-Abteilung" der gleichen
Gesellschaft, welche sich mit Fragen der Landwirtschaft und der natiir-
lichen Hilfsquellen Kanadas — Minen, Wasserkrafte, Forstpflege usw. —
beschaftigt, hat die „Industrie - Abteilung" unbestritten bereits mit
sehr gutem Erfolge einer groBen Anzahl Handelsunternehmungen be-
hilflich sein konnen, auf dem kanadischen Markt festen Fu6 zu fassen.
Alle Fragen werden streng vertraulich behandelt, und die „Industrie-
Abteilung" fordert auch Sie auf, sich an sie wegen Auskunft iiber den
kanadischen Markt zu wenden und sich von ihr in Ihren Planen beraten
zu lassen.
CANADIAN PACIFIC
62—65 Charing Cross
LONDON S. W. 1
HAMBURG, BERLIN
Alsterdamm 9 W. 8, Unt. d. Linden 17/18
s. a. Liste der Buros in Europa auf der letzten Seite. Quebec vom St. Lorenz-Strom aus gesehen.
Die Tatigkeit der ^Industrie-Abteilung"
der
Canadian Pacific Railway Company.
Die ,,Industrie-Abteilung" erteilt Auskunfte iiber samtliche Fragen
des Handels, wodurch es den Fabrikanten und Exporteuren moglich
ist, mit Genauigkeit die Ausdehnung des Handels in und mit Kanada
zu verfolgen. Die erteilten Ratschlage haben sich stets als sehr wertvoll
erwiesen bei der Errichtung von Zweigniederlassungen, vor allem bei
der Auswahl vorteilhafter Platze, bei baulichen Fragen, iiber die vor-
handenen Kraft- und Wasserverhaltnisse, Steuern, Abgaben, Arbeits-
verhaltnisse, Banken usw. — Die Gesellschaft hat zahlreichen aus-
landischen Firmen bei der Auswahl zuverlassiger und tuchtiger Vertreter in Kanada wertvolle Hilfe geleistet, und ist ihnen auch bei der
VergroBerung ihrer Handelsbeziehungen mit sehr gutem Erfolg be-
hilflich gewesen. Zahlreiche nennenswerte Erfolge auf dem kanadischen
Markt haben ihren Ursprung gehabt in der Einholung von Auskunften
bei der „Industrie-Abteilung". BS* :Wd- - •:; 'f^-^Arr-AAy-AAAAA.   WR
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Saint John N. B.
Hafenansicht.
Sie hat als Vermittler gedient bei erfolgreichen Unterhandlungen
zwischen Herstellern, Verladern und kapitalkraftigen Abnehmern in
Kanada.
Sowohl die „ Industrie-Abteilung", wie auch die „Aufbau-Abteilung"
haben iiber ganz Kanada ihre Vertreter verteilt, die damit beauftragt
sind, Berichte abzufassen, Untersuchungen anzustellen und die lokalen
Verhaltnisse zu studieren, um stets in der Lage zu sein, samtliche
Fragen, auch die nebensachlichsten, sachkundig beantworten zu
konnen.
Der weitverbreitete gute Ruf dieser Abteilung der Canadian Pacific
Railway Company ist das Ergebnis ihrer nie erlahmenden Bereit-
willigkeit, auf alle Fragen, auch auf die allergeringsten, mit genauesten
und nutzbringenden Auskiinften mit groBter Zuverlassigkeit zu ant-
worten.
Die Tatsache, daB alle diese Dienste kostenlos erteilt werden, ist nur
ein weiterer Beweis der groBen Voraussicht des „GroBten Reise- und
Transport-Systems der Welt", der Canadian Pacific Railway Company. Obstplantage im Tal von Annapolis, Nova Scotia.
Die Territorische Einteilung Kanadas
ergibt fiinf Hauptmarkte.
Durch die unendlich groBe Ausdehnung Kanadas, die unregelmaBige
Verteilung seiner Einwohner und die klimatischen Unterschiede werden
die Handelsbrauche und die Bediirfnisse der Bewohner bis zu einem
gewissen Grade beeinfluBt. Unter Beriicksichtigung dieser Fragen
kann man Kanada in fiinf Haupt-Handelsdistrikte zerlegen:
1. Die  Seeprovinzen: Neu-Schottland, Neu Braunschweig und die
Prinz-Eduard-Insel.
2. Die Provinz Quebec.
3. Die Provinz Ontario.
4. Die Prarieprovinzen: Manitoba, Saskatchewan und Alberta.
5. Britisch-Kolumbien.
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Montreal
Hafenansicht.
Mr. F. W. Field, Kgl. Ober-Kommissar fur den Handel in Kanada,
geht noch weiter und schlagt noch einen sechsten Distrikt vor, den der
kanadischen Bergwerke, welche mit einer erstaunlichen Schnelligkeit
an Umfang und Bedeutung gewinnen, im Norden der Provinzen
Ontario und Quebec, wo machtige Gebiete mit groBen Mineralschatzen
entdeckt sind, und wo sich der Bergbau in erstaunlichem Umfange aus-
breitet. Mr. Field ist iiberzeugt, daB die Fabrikanten von Maschinen,
Ausriistungen und Bedarfsartikel fur den Bergbau eine dankbare und
gewinnbringende Aufgabe finden, wenn sie gerade diesen Gebieten ihr
Interesse  zuwenden.
Wenn diese Folgerung richtig ist, so muB in die Liste noch ein weiteres
Glied, die Bergbaugebiete in Alberta und Manitoba, eingereiht werden.
AuBer ihrer bedeutenden Kohlenforderung ist die Provinz Alberta
ein wichtiger Produzent von 01. Die Gold- und Kupferminen in Manitoba sind zahlreich und ergiebig, und die Seefischerei und Forsterzeug-
nisse tragen zur hohen Bliite dieser Provinz bei. Papierfabrik in  der Provinz Quebec.
Bei der Prufung dieser machtigen Handelsmarkte und der Absatz-
moglichkeiten spielen die groBen Entfernungen und die Transport-
kosten eine groBe Rolle, da es miiBig ware, Plane zu entwerfen ohne
Kenntnis dieser wichtigen Punkte, wenn man nicht Enttauschungen
erleben und Verluste erleiden will. Bei vorsichtigem, aufmerksamem
Studium, weiser Vorsicht und dem Bestreben, sich den kanadischen
Bediirfnissen anzupassen, wird es aber nicht ausbleiben, daB erfolg-
reiche und gewinnbringende Geschaftsbeziehungen angebahnt werden.
<># Toronto (Ont.) — ,,Royal York" Hotel der Canadian Pacific.
Methode fur die Fiihlungnahme mit dem
Kanadischen Markt.
Eine der groBten Schwierigkeiten ergibt sich fur die Fabrikanten aus
dem Fehlen eigener Vertretungen und demnach dem Mangel an geo-
graphischen Kenntnissen und der Unkenntnis der Bevolkerungs-
verteilung in Kanada; auch diirfen die Geschaftsunkosten in Kanada
mit denen in Europa, die bedeutend niedriger gehalten sind, nicht
gleichgestellt werden.
Der Fabrikant muB, bevor er an eine Absatzmoglichkeit in Kanada
herantritt, das Land und die Nachfrage nach seinen Erzeugnissen genau
studieren. Er muB wissen, wie die Konkurrenz arbeitet, ebenso die
Kosten fur die Einfuhrung seiner Waren und die Taktik fur den best-
moglichen Absatz.
Gerade bei alien diesen Fragen kann die „Industrie-Abteilung" dem
Fabrikanten von groBtem Nutzen sein. Selbstverstandlich ware auBer-
dem zur Vervollstandigung der von der ,,Industrie-Abteilung" ge-
gebenen Informationen ein personlicher Besuch Kanadas immer zu
empfehlen. Auf keine andere Weise ist es besser moglich, einen ganz
genauen Einblick in die Zustande in Kanada und personliche Fiihlung- Ottawa — das Parlament
nahme mit den in Frage kommenden Kreisen zu erlangen. Nur dann
erhalt man eine genaue Ubersicht iiber die richtige Beschickung des
Marktes. Wenn man sich dabei stets an die richtige Quelle, die „In-
dustrie-Abteilung" der Canadian Pacific, wendet, so erhalt man aus
erster Hand niitzliche und wertvolle Anleitungen.
Verkaufs-Methoden.
Viele und mannigfaltige Methoden, auf dem kanadischen Markt
festen FuB zu fassen, sind mit Erfolg ergriffen worden. Nachstehend
die hauptsachlichsten:
1. Errichtung einer Zweigfabrik.
2. Eroffnung eines Zweigbiiros mit Verkaufsorganisation.
3. Ernennung von Agenten fur den kommissionsweisen Verkauf.
4. Gemeinsame Vertretung mit anderen Firmen zusammen in Form
einer Agentur oder Zweigniederlassung.
5. Periodische Besuche durch Vertreter des Stammhauses.
Zweigfabriken.
Fur bestimmte Industrien wird sich die Errichtung einer Zweigfabrik
als notwendig erweisen fur die Umlegung der laufenden Geschafte und
der Werte. Wenn nach genauester Untersuchung dieser Weg beschritten :>:::;:^v:£|>>;.:.:.:.:::;^
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Niagara-Falle.
wird, wiirde es sich vielleicht empfehlen, die Arbeitstatigkeit auf die
Zusammensetzung eingefiihrter halbfertiger Stiicke zu beschranken. Um
sicher zu sein, daB die Geschaftsleitung in jeder Beziehung in die Eigen-
heiten der kanadischen Kauferkreise eingedrungen ist und ihr Ver-
trauen besitzt, haben schon viele auslandische Firmen mit groBem Er-
folg kanadische Gesellschaften unter Fuhrung von Kanadiern gegriindet.
Andere, ebenso erfolgreiche Industrien haben sich an kanadischen Unter-
nehmen beteiligt.
Verkaufsniederlage.
Viele Unternehmungen haben ihre eigenen Verkaufsbiiros in Canada.
Die kanadischen Direktoren iiberwachen die Verkaufer und Vorrate in
den verschiedenen Verteilungs-Zentren. Dieses System wird hauptsach-
lich durch Fabrikanten von Werkzeugen, Nahrungsmitteln, chemischen
Produkten und Farben verfolgt.
Andere wieder ernennen einen Direktor, der die Vorrate und Ver-
kaufe iiberwacht und Ubereinkommen mit kanadischen GroBabnehmern
fur die Verteilung trifft. Die von den Reisenden des Unternehmens ge-
sammelten Auftrage von Kleinabnehmern werden von diesen GroBabnehmern ausgefuhrt. Diese Verkaufsweise hat sich in der Nahrungs-
mittelbranche und beim Absatz von Spezialartikeln als sehr erfolgreich
erwiesen. iMsmii- . ~:
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Ansicht von  Hamilton  Ont.
Vertreter auf Kommission.
Die Mehrzahl der auslandischen Firmen, die mit Kanada Handel
treiben, hat ihre Vertreter, die Verkaufe auf Kommission tatigen. Der
Erfolg hierbei hangt fast ausschlieBlich von dem Talent und der Tiich-
tigkeit des Agenten und der Unterstiitzung, die ihm das Stammhaus
gewahrt, ab.
Eine zu groBe Sparsamkeit in der Festsetzung der Unkosten, die in
Kanada recht hoch sind, wiirde unweigerlich zu einem Verlust trotz
aller Verkaufsanstrengungen fiihren.
Die „Industrie-Abteilung" war in zahlreichen Fallen in der gliick-
lichen Lage, auslandische Fabrikanten mit tiichtigen und erfolgreichen
Vertretern zusammenzubringen.
Kombinierte Vertretungen.
Zahlreiche Firmen, welche bereits Zweigfabriken oder Verkaufsbiiros
in Kanada unterhalten, sind stets bereit, auch die Vertretung von
Firmen anderer Branchen zu ubernehmen. Sie verringern dadurch ihre
eigenen Unkosten und bieten den neuen Firmen eine bereits eingefuhrte
Organisation.
Diese Verkaufsmethode ist ohne Zweifel am sparsamsten und schlieBt
ein MiBlingen fast aus.
Auch hierbei kann die ,, Indus trie -Abteilung" der Canadian Pacific
tatkraftig helfen, da sie stets in Fuhlung mit vertrauenswiirdigen Ver-
kaufsfirmen anderer Branchen steht, die derartige Vertretungen ubernehmen wiirden. sddd.
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Ubersicht der Entfernungen in Kanada.
In Erganzung der voraufgegangenen Ausfuhrungen gibt die nach-
stehende Tabelle eine bemerkenswerte Ubersicht iiber die Entfernungen
der Haupt-Verkaufszentren:
Entfernung
in Meilen
Ungefahre
Eisenbahn-
Reisedauer
von Saint John (N. B.) nach Vancouver (B. C.)
99
99
99
99
99
Saint John (N. B.)
Montreal (Que.)
Toronto (Ont.)
Winnipeg (Man.)
Calgary (Alta.)
Montreal (Que.)
99
99
99
99
99
Montreal (Que.)
Toronto (Ont.)
Winnipeg (Man.)
Calgary (Alta.)
Vancouver (B. C.)
3.367
5Tage
481
17 Stunden
338
.   8 Stunden
1.232
36 Stunden
832
22 Stunden
641
1 Tag
2.885
4Ta<re
„   Vancouver (B. C.)
Samtliche Auskunfte iiber Entfernungen und Transportkosten nach
alien Platzen Kanadas werden auf Wunsch durch die „Industrie-
Abteilung" der Canadian Pacific Railway Company erteilt.
...
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H
I)
Wenn Sie beabsichtigen, personlich eine Reise nach Kanada zum ein-
gehenden Studium der Lage des Handels zu machen, wird Ihnen diese
Abteilung einen Plan ausarbeiten und Sie mit Einfuhrungsschreiben an
ihre Vertreter in den Gebieten, die Sie besuchen werden, ausstatten.
Erfahrene Vertreter werden keine Miihe scheuen, Ihnen die Reise ange-
nehm und nutzbringend zu gestalten.
CANADIAN PACIFIC EXPRESS
Expressbeforderungen mit  Passagierdampfern und Eisenbahnen
der CANADIAN PACIFIC RAILWAY von und nach
CANADA, U.S.A.  und dem FERNEN OSTEN.
Direkter Dienst ab Hamburg, Antwerpen, Liverpool, Southampton, Glasgow und Havre. Ansicht von Winnipeg Man.
Besuche durcli Vertreter des Stammhauses.
Eine groBe Anzahl von Firmen verlaBt sich fur den Verkauf ihrer
Erzeugnisse vollkommen auf die jahrlichen oder halbjahrlichen Besuche
eines Vertreters vom Stammhause aus. Dieses System bringt im allge-
meinen nicht den gewunschten Erfolg, da die Reisekosten iiber den
Ozean und fur die Eisenbahnfahrten in Kanada zu hoch sind, und vor
allem nur verhaltnismaBig wenig Kaufer personlich besucht werden
konnen. Andererseits muB immer wilder festgestellt werden, daB viele
Firmen diese Reisen nach Kanada unerfahrenen Leuten iibertragen, und
es ist selbstverstandlich, daB Erfolge ausbleiben, da sie rivalisieren
miissen mit den routiniertesten Agenten amerikanischer und kanadi-
scher Hauser, deren Eifer, Geschafte abzuschlieBen, unterstiitzt wird
durch die genaueste Kenntnis der Materie und des kanadischen Marktes.
Der Reisende, der Erfolg in Kanada haben will, muB gleichzeitig
Diplomat, Beobachter und Expert in seinem Beruf sein. Bemerkungen.
Wir stehen in einem Zeitabschnitt der Geschafts-Verschmelzungen
und Fusionen, da die kaufmannischen Erfahrungen bewiesen haben,
daB groBe Konkurrenz auf gleichem Gebiet kostspielig und teuer ist.
Das Verkaufspersonal, die Angestellten und Arbeiter sind vervielfacht;
Kapitalien sind in Maschinen festgelegt, Rohware und Fertigware
lagern in groBen Mengen, und der Anteil an dem Gesamtgewinn, den
die einzelne Firma sich auf dem heiBumstrittenen Markt sichern kann,
wird unnotig geschmalert durch die groBe Anzahl der Konkurrenz-
firmen, die sich gegenseitig bekampfen.
Diese praktische Art des Zusammenarbeitens liegt besonders giinstig
fur bestimmte Warengattungen. Woll- und Textil-Hauser konnten sich
zum Beispiel zusammentun zu einem Verkaufsbiiro; sie konnten Aus-
stellungen organisieren in Montreal, Toronto und Winnipeg; jeder tragt
seinen Anteil an den Ausgaben, wodurch die Unkosten auf ein Minimum
herabgedriickt werden. Dieses System wiirde sie in direkte Beriihrung
mit ihren Kunden iiber ganz Kanada bringen und wiirde ihnen, ange-
sichts der niedrigen Handlungsunkosten und der giinstigeren Preise fur
die Verbraucher, einen erhohten Umsatz bringen.
Die gleiche Methode konnte angewandt werden von Fabriken der
Schuh-, Tuch- und Leinenwarenbranche, bei Parfumerien und Seifen,
Lebensmitteln, Maschinen, Werkzeugen usw.
Reklame
Nicht weniger wichtig als die Betrachtungen iiber diese und andere
Verkaufsmethoden sind die Uberlegungen, wie die Reklame gehandhabt
werden muB. Das Reklamewesen hat in Kanada einen sehr hohen Stand
erreicht, und wenn der auslandische Fabrikant Erfolge erzielen will, so
muB er unbedingt, soweit es in seiner Macht steht, dem Beispiel seiner
amerikanischen Konkurrenten folgen und sich der Reklame durch Zei-
tungen und auf jede andere Weise bedienen. Der nachstehend wieder-
gegebene Auszug einer amtlichen kanadischen Veroffentlichung gibt
dariiber ein klares Bild:
„Der Fabrikant in den Vereinigten Staaten ist ein Reklame-
fachmann mit gesunden Ansichten iiber eindrucks- und wir-
kungsvoile Reklame. Fast jedes Magazin und jede Zeitschrift
in Kanada ist iiberfullt mit wunderbaren Reklamen aus den
Vereinigten Staaten. In vielen Fallen steht der kanadische
Kaufer infolgedessen unter dem Eindruck des hohen Quali-
tatswertes amerikanischer Waren und ist unbewuBt geneigt,
im Falle eines Kaufes diese vorzuziehen. Andere auslandische
Handelsberichte und Zeitschriften sind dagegen zu wenig ver-
breitet, um irgendwelche groBere Wirkung zu erzielen." s awirffll
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Rinderfarm  in der Provinz Alberta.
AuBer den gebrauchlichen Arten der Reklame durch Zeitungen, Han-
delsberichte und Kataloge wird Reklame durch Ausstellungen, Handels-
kongresse und Radio gemacht.
Die „Industrie-Abteilung" kann Ihnen iiber alle gebrauchlichen
Methoden genaueste Aufklarung geben.
Einiges iiber die Kanadischen Provinzen.
Es ist nicht erstaunlich, daB die kanadischen Provinzen in ihren
Eigenheiten so grundverschieden sind, wenn man ihre Ursprungs- und
Entwicklungsgeschichte verfolgt, und andererseits die unendlichen Entfernungen der Seeprovinzen von Ost-Kanada, von Ost-Kanada bis
Zentral-Kanada und von Zentral-Kanada bis zum auBersten Westen
in Betracht zieht. Man darf sich daher nicht wundern, wenn sich in
einem so ungeheuer groBen Gebiet die klimatischen Verhaltnisse wan-
deln, vom milden maritimen Klima an der Kiiste des Stillen Ozeans bis
zum halb-arktischen Klima in den wilden Gegenden von Nord-Ontario,
an den Ufern der Hudson-Bai und in dem unendlichen, unbewohnten
nordostlichen Teil Kanadas. Durchweg herrscht in Kanada ein gleiches
Klima wie in der Schweiz, wobei die Lange und Strenge des Winters im
Westen und Osten jedoch sehr verschieden ist. Der kanadische Sommer ist bemerkenswert wegen des taglich langen und starken Sonnenscheins
und dessen erstaunlicher Wirkung auf die Fruchtbarkeit der Garten-
und Feldfruchte.
Neu-Schottland.
Diese schone Provinz, von einem Flacheninhalt von 21 428 Quadrat-
meilen und einer Bevolkerung von iiber einer halben Million Einwohner,
ist durchweg bewohnt von englischen, schottischen und irischen Kolonisten, welche ihre ideale Lage fur Landwirtschaft und Obstbau ent-
deckt haben. Die Apfelproduktion von Neu-Schottland ist iiber die
ganze Welt beruhmt.
Es werden dort Gold- und Kupfererze gefunden, und die Produktion
an 01 und Stahl ist ganz bedeutend. Die Fischerei steht in hoher Blute.
Die meisten Fischereifahrzeuge sind beheimatet in Lunenburg-Halifax,
einer bedeutenden Stadt und einem der groBten Winterhafen Kanadas,
und zugleich einem der besten Hafen der Welt. Das Klima in Neu-
Schottland ist gemaBigt, ohne die groBe Hitze und Kalte, welche in
anderen Gegenden herrschen.
Neu-Braunschweig.
Diese Provinz besitzt gleichfalls einen groBen Winterhafen, gelegen
an der Bucht von Fundy, welche diese beiden Provinzen trennt. Der
Flacheninhalt von Neu-Braunschweig betragt 27 985 Quadratmeilen
mit einer Bevolkerung von 415 000 Seelen. Landwirtschaft, Holz-
industrie und Obstbau bilden die Hauptbeschaftigung ihrer Bewohner;
auch die Fischerei ist sehr bedeutend.
Neu-Braunschweig ist unendlich reich an Mineralien; doch sind bis
jetzt wegen der Beschaffenheit des Landes und der schwierigen Trans-
portverhaltnisse erst wenig Anstrengungen gemacht worden fur die
Gewinnung dieser Bodenschatze. In den Kohlengruben, in den Gips-
briichen und in der Produzierung naturlicher Leuchtgase wird jedoch
ganz energisch gearbeitet.
Die Walder von Neu-Braunschweig bieten die wunderbarsten Jagd-
griinde Kanadas; den Elch, den Konig des kanadischen Urwaldes,
trifft man hier in groBen Mengen, wahrend er in anderen Gegenden
mehr und mehr verschwindet.
Quebec.
Diese Provinz, in der sich nach der Entdeckung Kanadas wagemutige
franzosische Abenteurer niedergelassen haben, ist in Bevolkerung und
Sprache iiberwiegend franzosisch geblieben.   Es ist die groBte Provinz Huttenwerk in Tadanac B. C.
m
Kanadas,   mit  einer  Bevolkerung  von   3 000 000   Seelen,   davon  ein
Sechstel englischer Abstammung.
Montreal, die groBte Stadt Kanadas, ist ungeheuer reich und einer
der bedeutendsten Inlandhafen der Welt, mit einer uberraschend
groBen Entwicklung. Der Sitz der Provinzregierung ist in der Haupt-
stadt Quebec, eine Stadt, deren Bild sich in den letzten hundert Jahren
kaum verandert hat.
Obgleich die Bevolkerung vorwiegend franzosisch ist, ist Englisch
die Geschaftssprache; doch muB der Kaufmann, der hier mit Erfolg
arbeiten will, die franzosische Sprache beherrschen und seine Korre-
spondenz mit franzosischen Firmen in franzosischer Sprache abfassen.
Die Franzosisch-Kanadier sind ein sparsamer und fleiBiger Menschen-
schlag, und wenn er auch fur Neuerungen nicht immer gleich Inter-
esse hat, so kann man hier doch bei verniinftigen Preisen guten Absatz
finden. Das eingehende Studium dieses Marktes ist daher wohl lohnend,
und viele Kaufleute haben hier sehr gute Erfolge erzielen konnen.
Die Kaufkraft des englisch sprechenden Teiles der Bevolkerung ist
bemerkenswert hoch. Guten Absatz finden Kleidung, Leinen, Textil-
waren, Nahrungsmittel usw.
Die Stadt Montreal ist das groBe Verteilungszentrum des kanadischen
Exports und Imports. Ontario.
Man schatzt den Anteil dieser Provinz an dem gesamten kanadischen
Markt auf 48°/o. Sie hat iiber drei Millionen Einwohner, deren groBter
Teil englisch spricht. Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse, Mine-
ralien und Wasserkrafte sichern ihren groBen Wohlstand, und dieser
• *
zusammen mit einer Uberfulle von Rohstoffen und giinstigen Trans-
portverhaltnissen machen Ontario zur bedeutendsten Industrie-
Provinz Kanadas.
Toronto, die groBte Stadt der Provinz und zweitgroBte des ganzen
Landes, ist vielleicht die modernste Handelszentrale Kanadas. Verkehrs-
technisch liegt sie ideal, und viele auslandische Fabriken haben sich
hier niedergelassen und konzentrieren ihren Absatz allein auf Ontario.
Trotz der scharfen amerikanischen Konkurrenz sind Toronto und
andere Stadte an der Grenze der Vereinigten Staaten gute Abnehmer
europaischer Waren, wenn diese ihren Bediirfnissen angepaBt sind.
Der Bergwerkdistrikt in Nord-Ontario, in dem Gold, Kupfer, Nickel,
Eisenerz, sowie auch Petroleum und Naturleuchtgas gefordert wird^
ist ein ganz bedeutendes Absatzgebiet fur Maschinen, elektrische An-
lagen, Werkzeuge, Bergbau-Material, Kleidung und Lebensmittel usw.
Das Klima ist gemaBigter als in Quebec, und der Winter ist, mit Aus-
nahme des Nordens, kiirzer.
Manitoba.
Eine der groBten Provinzen Kanadas fur Getreidebau ist Manitoba,
mit einem Flacheninhalt von 251 832 Quadratmeilen und ungefahr
655 000 Einwohnern. Da die Kolonisierung auf einem Gemeinschafts-
system aufgebaut ist, so findet man neben den englischen Kolonisten
ganze Distrikte, die ausschlieBlich von Deutschen, Skandinaviern oder
anderen Volksstammen besiedelt sind. Englisch ist hier die offizielle
Sprache, die auch allgemein. verbreitet und uberall verstanden wird.
Sogar die alteren Leute unter den Neuankommenden erlangen schnell
gute Kenntnisse hierin. Ausgezeichnete und zahlreiche Schulen bilden
die jiingeren Generationen heran. Wahrend der letzten zehn Jahre
hat der Zulauf von amerikanischen Kolonisten aus Dakota dauernd
zugenommen, und es scheint, als ob diese Einwanderung flir die Zukunft
Manitobas von groBter Bedeutung ist.
In Winnipeg sind die machtigen Fabriken zur Herstellung des
Eisenbahnmaterials der Canadian Pacific Railway, die groBten, die,
sich in den Handen einer einzigen Gesellschaft befinden. Postdampfer ,,Duchess of Richmond" (20000 Tons) der Atlantischen Canadian  Pacific Flotte.
Saskatchewan.
Diese Provinz ist von ungefahr gleicher GroBe wie Manitoba, jedoch
starker bevolkert. Es befinden sich dort zahlreiche groBe englische,
deutsche und andere fremde Gemeinden. Getreidebau wechselt mit
dem Anbau anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse, und es herrscht
im allgemeinen Wohlstand.
Die Kaufkraft des einzelnen in Saskatchewan ist sehr groB, und
gerade Luxusartikel, sowie auch Artikel des taglichen Gebrauches
finden flotten Absatz.
Alberta.
Eine bliihende Provinz, die in Viehzucht und Ackerbau sehr gute
Erfolge zeitigt. Die Bevolkerung ist ein Gemisch verschiedener Rassen,
in dem die englische vorherrscht und dementsprechend Englisch die
Hauptsprache ist.
Alberta besitzt die groBte Anzahl von Kohlengruben in Kanada,
doch haben die kiirzlichen Entwicklungen in der Olgewinnung erwiesen,
daB diese die Kohlengewinnung in nicht allzu langer Zeit iibertreffen
wird.
Wie alle Westprovinzen ist Alberta in der Lage, eine viel groBere
Bevolkerung aufzunehmen, und man ist in Europa bemiiht, Kolonisten dorthin zu ziehen, damit sie Besitz ergreifen konnen von den unendlichen Gebieten fruchtbarsten und anbaufahigsten Bodens.
Sogar bei einer verhaltnismaBig sehr schwachen Bevolkerung (ungefahr
632 000) haben Fabriken, die diesen Absatzmarkt bearbeiten, ganz
bedeutende Umsatze erzielt.
Das Klima ist verschieden, jedoch gemaBigt, vor allem im Siiden,
wo der ,,Chinook", ein von den Rocky Mountains im Westen kommen-
der warmer und trockener Wind, die Prarie beriihrt.
Britisch-Columbien.
Dieses unendliche Gebiet, achtmal so groB als GroBbritannien, dessen
Westgrenze von den Wellen des Stillen Ozeans bespiilt wird, ist vielleicht
die reichste Provinz Kanadas. Ihre uberaus zahlreichen natiirlichen
Hilfsquellen sichern ihr einen dauernden und wachsenden Wohlstand
— iiberreiche Bodenschatze, machtige Strome zur Erzeugung starkster
Wasserkraft, unendliche Walder voll des besten Holzes, die groBten
Lachs- und Heilbut-Fischereien, Millionen von Hektaren Frucht- und
Gemiiseboden, groBe Viehziichtereien und bliihende Farmen und vor
allem ihr Seehafeh Vancouver, der mit Montreal mit seinem groBen
Schiffsverkehr konkurrieren kann.
Die Kaufkraft der verhaltnismaBig geringen Bevolkerung (weniger
als 600 000) ist ganz erstaunlich groB, und Fabrikanten, welche sich
jetzt dort niederlassen, konnen damit rechnen, daB diese Provinz, die
noch etliche Millionen Einwohner aufnehmen kann, in nicht allzu ferner
Zeit eine Ausdehnung ihres Handels, gleich dem von Neu-Seeland und
Siid-Afrika, erfahren wird.
Durch die Eroffnung des Panama-Kanals wurde der wunderbare Auf-
stieg Britisch-Kolumbiens gesichert, und diese Provinz ist die Eirigangs-
pforte nach dem Fernen Osten geworden.
SchluBwort.
Statistiker, erfahrene Geschaftsleute und GroBen der Finanzwelt sind
sich dariiber einig, daB Kanada einmal das reichste Land der Erde sein
wird.
Es hat Millionen Quadratmeilen anbaufahigen Bodens, der seiner Er-
schlieBung durch Kolonisten harrt; seine Mineralschatze iibertreffen
jede Vorstellung; seine Walder liefern Stamme, Papier und Bauholz an
alle Markte der Welt; seine Wasserkrafte sind unerschopflich. Die Aus-
fuhr an Obst und landwirtschaftlichen Produkten erreicht eine Riesen-
ziffer. Viele seiner Fabrikerzeugnisse rivalisieren erfolgreich mit denen
der Vereinigten  Staaten und der Alten Welt auf europaischen und Illl
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Frachtdampfer ,,Beaverburn" — 6eschwindigkeit 15 Knoten.
anderen Markten. Seine Regierung und seine Gesetze, nach dem Vor-
bild GroBbritanniens, sind gesund und loyal; sein Bankwesen ist auf
das modernste ausgebaut, die Fortschritte in seiner Entwicklung sind
schneller und solider aufgebaut, als die der Vereinigten Staaten in der
gleichen Periode ihrer Entwicklung.
Und dabei hat Kanada kaum die Anfange hinter sich. Es bietet Raum
fur eine —jetzt 10 Millionen zahlende — Bevolkerung von 150 Millionen.
Sein Gebiet, groBer als das der Vereinigten Staaten, sein Boden, viel
reicher an allem, was die Natur bieten kann, sind die sicheren Voraus-
setzungen fur eine glanzende Zukunft.
Kanada bietet schon heute mutigen Pionieren der Geschaftswelt ein
Gebiet, wert bearbeitet zu werden. Das Kanada von morgen wird das
Feld der scharfsten Konkurrenzkampfe sein. Handelshauser, welche
schon jetzt ihre Waren auf den kanadischen Markt bringen, schaffen
sich eine Grundlage fur immer wachsende Geschaftserfolge, und viele
von ihnen werden in dem Kanada von morgen ihre besten Kunden
finden.
Wir fordern alle Interessenten bereitwilligst auf, von den Diensten
der „Industrie-Abteilung" der Canadian Pacific Railway Company
kostenlos und ohne irgendwelche Verpflichtungen fur sie Gebrauch zu
machen und sich mit ihren Anfragen an eines der nachstehend aufge-
fuhrten Biiros der Canadian Pacific Railway Company zu wenden. Biiros und Vertreter der
CANADIAN PACIFIC  RAILWAY COMPANY
bei denen Auskiinfte eingeholt werden konnen.
Deutschland
Hamburg 1
Berlin W 8
Belgien
Antwerp en
Danemark
Kopenhagen
England
London S. W. 1
London E. C. 3
Birmingham
Bristol
Liverpool
Manchester
Southampton
Finnland
Helsingfors
Frankreich
Cherbourg
Paris
Holland
Rotterdam
Irland
Belfast
Cobh
Italien
Rom
Jugoslavien
Zagreb
Lettlaiid
Riga
Litauen
Kovno
Norwegen
Bergen
Oslo
Stavanger
Trondhjem
* •
Osterreich
Wien
Polen
Warschau
Rumanien
Bucharest
Schottland
Glasgow C. 2
Dundee
Schweden
Gothenburg
Stockholm
Schweiz
Basel
Tschecho- Slovakei
Prag
Ungarn
Budapest
Alsterdamm 9
Unter den Linden 17—18
Quai Jordaens 25
Vesterbrogade 5
Charing Cross 62—65
Leadenhall Street 103
Victoria Square 4
St. Augustine's Parade 18
Royal Liver Building, Pier Head
Mosley Street 31
Canute Road
Finska Angfartygs Aktiebolaget
Quai Alexandre III. 46
Boulevard des Capucines 24
Coolsingel 91
Donegall Place 14
Westbourns Place 10
Via del Tritone 130
Gajeva Ulice 59
Aspasia Blvd. 3, P. O. Box 478
Laisves Aleja 15
Guldskogaarden 2
Jernbanetorvet 4
Skandsegaten 1 (P. O. Box 18)
Kjobmandsgatan 44
Opernring 6
Marszalkowska 117
Calea Grivitei 157
Bothwell Street 25
Commercial Street 88
S Hamngatan 43
Vasagatan 8
Place de la Gare Centrale 9
Poric 22, Legio Bank Palace
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Druck von August Osterrieth, Frankfurt am Main.  PACTFTf
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